Sommertour des German-Swiss-Golfclubs
Ziel des viertägigen Ausfluges war diesmal der Khao Yai Nationalpark ca. 2 Fahrstunden nordöstlich von Bangkok. 25 Teilnehmer, darunter 23 Spielerinnen und Spieler hatten für die Tour gemeldet und das war doch ein recht ansehnliches Feld. Unter den Teilnehmern waren auch sechs Gäste, die sich nahtlos in die Gruppe einpassten. Wie immer lag die Organisation in den bewährten Händen von Diau und Günther. Um es vorweg zu nehmen, alles klappte wie am Schnürchen und alle waren zufrieden.
Die Anreise erfolgte am Dienstag dem 27. Juli und gebucht waren vier Übernachtungen im Sir James Resort und Spa direkt am Golfkurs. Sehr große und schöne Zimmer mit Aussicht auf den Golfkurs und die umliegenden Berge sorgten schon für das erste Wohlfühl Erlebnis. Eine Gruppe war bereits am frühen Morgen angereist um den Kurs schon mal zu testen. Bei einigen hielt sich die Begeisterung danach in Grenzen, denn der Kurs mit 3 mal 9 Loch war alles andere als leicht zu spielen. Besonders die Spieler mit hohen Handicaps hatten so ihre Probleme.
Am späten Nachmittag trafen dann die letzten Mitspieler ein und der Treffpunkt für alle war das Klubhaus. Dort wurde zu Abend gegessen (man muss noch sagen, dass das Essen im Klubhaus sehr gut und auch preislich in Ordnung war) und danach noch das Eine oder Andere Bier getrunken. Die meisten gingen früh zu Bett, man wollte ja am Tag danach eine gute Figur machen. Tee off am 1. Tag war für 10:00 Uhr angesetzt und alle waren pünktlich vor Ort. Gespielt wurden an diesem Tag die Kurse A und C. Wie schon erwähnt, waren die Bahnen nicht einfach zu spielen (enge Fairways, schwere Greens), aber es wurden doch zum großen Teil recht gute Ergebnisse erzielt. Die besten Resultate erzielten Ralf Neumann und Sebastian Willamowski mit jeweils 35 Stableford. Der Gewinner des Extrapreises für die besten 2. Neun war Werner Reinhardt mit 20 Stableford. Zum Abendessen ging es in ein nahegelegenes Weingut. Leider konnte bei diesem Essen die Qualität mit den Preisen nicht mithalten, aber man kann eben nicht immer gewinnen. Anschließend trafen sich die meisten noch auf einen oder mehrere „Absacker“ im Klubhaus und so klang der Abend aus.
Die Tee time für den nächsten Tag war auf 9:30 gelegt, da sich auf dem Kurs noch eine Gruppe von 80 Spielern angesagt hatte. Um dem großen Stau aus dem Weg zu gehen mussten wir etwas früher aufstehen, aber es schafften doch alle wieder pünktlich zu sein. Gespielt wurden die Kurse B und C und was für den Tag zuvor gegolten hatte, galt auch heute. Schwere Bahnen mit viel Wasser, anspruchsvolle Greens und lange Löcher. Sagen muss man aber, die Fairways und Greens waren in einem hervorragenden Zustand und so konnte das als Ausrede nicht herhalten. Auch das Layout begeisterte die Spieler und vor allem auch die Kulisse mit den Bergen des Nationalparks. Eine Besonderheit gab es noch: Bei einigen Löchern war der Verlauf des Fairways nicht einzusehen. So hatte man dort „Zielscheiben“ angebracht, um dem Spieler zu signalisieren, dort solltest Du hin spielen. Leider klappte das nicht immer!!! Na ja. Das beste Ergebnis an diesem Tag erzielte Uwe Wegner mit 40 Stableford, knapp gefolgt von Hans Pickartz mit 38, der damit auch die Führung in der Turnierwertung übernahm. Der Extrapreis für „Nearest tot he Pin“ ging an Thabthim Wolf und den „longest Drive für Männer“ hatte Uwe Wegner. Das Abendessen fand in der Nähe in einem Thai Restaurant statt, das recht malerisch an einem kleinen Wasserfall lag. Diesmal gab es nichts auszusetzen, Preis, Leistung und Geschmack waren perfekt aufeinander abgestimmt und so erfolgte die Rückfahrt zum Klubhaus in relaxter Atmosphäre. Nach dem schon üblichen letzten oder vorletzten (???) Bier ging es dann in die Falle.
Abfahrt für den nächsten Morgen war auf 09:30 festgesetzt und gespielt wurde der Bonanza Golf und Country Club. Ein sehr schöner und vor allem auch sehr gepflegter Kurs mit anspruchsvollen Löchern. Erschwerend kam hinzu, dass am Tag vorher ein großes Turnier gespielt wurde und die Fahnenpositionen noch nicht verändert waren. Das bedeutete, dass die Fahnen an den schwierigsten Stellen gesteckt waren (hinter dem Bunker, auf kleinen Kuppen usw.), was das Putten nicht gerade erleichterte. Zusätzlich hatten einige Greens ein geradezu beängstigendes Gefälle. Allerdings gab es auch an diesem Tag Spieler denen das nichts auszumachen schien. Die Ergebnisse waren durchwachsen und am besten spielten Hans Pickartz 36 Stableford, gefolgt von Harry Schuster und Thabthim Wolf mit je 35 Punkten. Der Extrapreis „longest Drive for Ladies“ ging an Wilai Willamowski.
Der Abend stand dann ganz im Zeichen der Siegerehrung des Turniers der vergangenen 3 Tage.
Der German-Swiss-Golfclub hatte sich nicht lumpen lassen und ein reichhaltiges Buffet im Klubhaus gesponsort. Der Sekretär des Clubs Helmut Wolf führte mit Unterstützung des Kassieres Fritz Schanzer durch die gelungene Veranstaltung und so konnten sich noch einige Teilnehmer über die errungenen Preise freuen. Die Plazierungen im Einzelnen waren wie folgt:
Mitglieder
1. Platz Hans Pickartz 34/38/36 108 Stableford
2. Platz Uwe Wegner 27/40/34 101 Stableford
3. Platz Ralf Neumann 35/33/31 99 Stableford
Damenwertung
1. Platz Thabthim Wolf 29/33/35 97 Stableford
Gästewertung
1. Platz Sebastian Willamowski 35/37/31 103 Stableford
Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Eigentlich muss man sagen, dass alle Gewinner waren, die die Tour mitgemacht haben. Nette Leute, schönes Hotel, schöne Golfplätze und eine phantastische Landschaft, Herz was willst Du mehr.
Der Abend dauerte dann noch etwas länger und es ging auch etwas mehr zur Sache als die Abende zuvor. Das Turnier war gelaufen und für den nächsten Tag stand „nur noch“ die Spassrunde auf dem Kirimaya Golfkurs bevor. So sah man am nächsten Morgen doch einigen an, dass das eine oder andere Bier schlecht gewesen sein musste. Wo sollte sonst der Brummschädel herkommen??Auf den Platz waren alle gespannt, wird er doch in allen Anzeigen als einer der 10 besten Plätze in Thailand angepriesen. Die meisten waren danach etwas enttäuscht und waren der Meinung, dass das Preis – Leistungsverhältnis hier nicht stimmt. Regulär kostet eine Runde Golf 3500.- Baht Green Fee plus Caddy und Cart. Ein stolzer Preis, wenn man bedenkt dass der Zustand der Fairways und der Greens nicht dramatisch besser war als zum Beispiel der Bonanza Kurs, den wir für wesentlich weniger Geld gespielt haben. Sicher, das Layout war beeindruckend und die Gegend in der der Platz liegt wunderschön, aber????
Nichts desto Trotz war die Tour wieder ein Erlebnis und ich denke, dass alle die Tage genossen haben. Vor allem die gute Luft und das golfen in dieser Atmosphäre war beeindruckend, so ganz anders als in Pattaya. Noch ein Wort zum Wetter: Die ersten beiden Tage hatten wir etwas mit Regen zu kämpfen, der allerdings nie länger als 20 Minuten dauerte, die anderen Tage waren regen frei. Die Temperaturen waren optimal und einige meinten sogar, dass es abends auf der Terrasse des Klubhauses etwas kalt war.
Diese Tour zum Khao Yai wird Ende Februar oder Anfang März 2011 wiederholt und wir hoffen, dass die Resonanz mindestens genauso gut wird als dieses mal. Bis dahin wünsche ich allen ein gesundes Jahr und sage
Tschüß
Helmut Wolf
Sekretär German-Swiss-Golfclub
